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ERST IN DEN KOPFSTAND,

DANN MITTEN INS HERZ.

BE A REAL YOGI(NI)!

Immer wieder werde ich gefragt, wie oft und in welcher Form ich selbst Yoga übe. Gerne nehme ich diese Frage zum Anlass, um ein großes Missverständnis in Sachen Yoga aufzuklären. Denn Yoga hat viel damit zu tun,

 

DICH AUF DEN KOPF ZU STELLEN.

 

Aber nicht mit deinem Körper!
Sondern viel mehr in Bezug darauf, wie du mit deinen Gedanken und Gefühlen umgehst. Im klassischen Yoga sind sie ein und dasselbe. Im Sinne von: Wellenbewegungen des Geistes. Sie sind in unserer alltäglichen Wahrnehmung nicht voneinander zu trennen und tauchen automatisch bzw. gleichzeitig auf. Der yogische Begriff dafür ist vritti.

Warum dieser Umgang so extrem wichtig ist?
Die Antwort auf diese Frage kannst du in jedem klassischen Yoga-Text finden. In seit Urzeiten überlieferten, authentischen Schriften (Lehren), die zu studieren spannender ist, als jede Soap. Sie knistern vor Wahrheit und sind immer up to date, immer frisch

 

UND KEIN BISSCHEN ESO!

 

Du bekommst dazu gleich noch einen konkreten Tipp von mir.

Dass deine Gedanken/ Gefühle den Nährboden für deine inneren Haltungen/ Konzepte/ Denk-Gewohnheiten bilden, ist dir sicher nicht neu. Im Yoga dient dir dieses Wissen dafür zu erkennen, wer du wirklich bist. Der Sinn und Zweck und das Ziel von Yoga hat nichts damit zu tun, deinem Körper ein

 

UPGRADE AUF EIN HÖHERES LEVEL

 

zu verschaffen. Sondern der wichtigste Aspekt beim Üben der Yoga-Haltungen ist die Wiederholung an sich! Oder anders ausgedrückt, die Wiederholung der Haltungen ist Yoga. Körperliche Kräftigung (Upgrade) kann ein Nebeneffekt sein, ist aber nicht die eigentliche Yoga-Übung.

Yoga hat also immer etwas mit wieder-holen zu tun:

  • Deine Aufmerksamkeit zu dir selbst bei entspannter Bewegung.
  • Deinen Atem in die Tiefe und zu seinem Ursprung.
  • Deinen Geist zu seiner Quelle, die Stille, Kraft und Zufriedenheit ist.
  • Dich selbst in den Kontakt zu deinem inneren Wesen, das Gott ist. Laut Yoga-Lehre.

YOGA-PRAXIS LEICHT GEMACHT!

 

Hier zur Erinnerung die sinngemäße Definition von YOGA aus den sutras von Patanjali (sutra I, 2-3):

Das zur Ruhe kommen der unwillkürlichen, automatischen Denk – und Gefühlsbewegungen/ Regungen ist Yoga.

Alles andere ist es nicht!

DU KENNST DIESEN RUHE-ZUSTAND!

 

Er stellt sich eben nicht nur nach einer Yoga-Übungsstunde (Kriterien siehe oben) ein, sondern auch

  • wenn du auf einem Berg stehst oder am Strand,
  • wenn du (d)einem Kind in die Augen schaust oder
  • deine(n) Liebste(n) umarmst,
  • in dem Moment wenn du morgens aufwachst, den Duft einer Rose einatmest oder
  • deinem Lieblingssong lauschst oder
  • selbst singst.

Denn wenn dein Geist zur Ruhe kommt, durchströmt dich das wunderbare Gefühl von Glück, von Zufriedenheit und Dankbarkeit. Alle Yoga-Schriften bezeichnet das als

 

DEINEN NATÜRLICHEN ZUSTAND!

 

Yoga selbst ist der Weg, die Übung und das Ziel dich in diesem Zustand zu verankern. Zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Doch. Das ist möglich!

Unabhängig von den äußeren Umständen, die dein Leben gerade jetzt für dich bereit hält, wenn du deinen Alltag lebst, in Schwierigkeiten steckst, verliebt bist, jung oder alt.

Eine(n) Yoga-Meister(in) zeichnet genau das aus.
Das ununterbrochene Verweilen, das vollständige Aufgehen in diesem Zustand.
Die Yogis nennen ihn Gott/ das Absolute/ das, was nicht zu beschreiben ist.
Im Sanskrit gibt es unendlich viele Worte dafür!

By the way.
Die einzige Aufgabe dieser Meister ist es, ihre Schüler*innen auf dem einfachsten, schnellsten und leichtesten Weg zu ebendieser Erfahrung zu bringen: dem Aufgehen im reinen ICH BIN.

Texte dieser selbstverwirklichten Meister zu lesen kann also nichts anderes als eine Yoga-Übung sein! Wie du selbst aus jahrelanger Erfahrung weißt, ist das Üben im Yoga an sich schon purer Genuss:

 

ERFRISCHEND, STÄRKEND, LABEND, BELEBEND, ERHEITERND …

Hier siehst du mich bei einer meiner liebsten YOGA-Übungen: svadhyaya, das Studieren heiliger Texte.
In diesem speziellen Fall handelt es sich um Mut und Zufriedenheit, Texte der Yoga-Meisterin Swami Chidvilasananda. 

Ich selbst lese kaum noch etwas anderes, seit ich vor knapp 6 Jahren mein Yoga-Studium, meinen Yoga-Weg begonnen habe. Nachdem ich schon 15 Jahre Yoga-Haltungen unterrichtet hatte 🙂

Um zu wissen, wie wunderbar und erhebend sich die Yoga-Übung svadhyaya anfühlt und warum die Wiederholung unendliche Freude bereitet, probiere es einfach selbst aus. Das oben genannte Buch ist eine Köstlichkeit.
Reinster Nektar für deinen Geist und dein Herz.

YOGA-PRAXIS LEICHT GEMACHT!

 

Yoga üben bedeutet

DIE SEELE SPÜREN.

 

So hat mir das einmal eine Schülerin nach einer Übungsstunde bestätigt. Du kannst dich ganz (neu) in dein Leben verlieben. So fühlt es sich an. Genauso frisch und herzerwärmend!
BE A REAL YOGI(NI)!

LASS DICH GERNE INSPIRIEREN!

Wie du mit YOGA alle deine Probleme lösen kannst?
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